Vortrag: Der Rhythmusmanager & New Work im BGM

Der Mitarbeiter zwischen Takt und Rhythmus
Der Mitarbeiter zwischen Takt und Rhythmus

Basis der aktuellen und zukünftigen New Work- Arbeitswelt ist eine auf „Zeit“ basierende Organisationstruktur. Im Gegenzug dazu basiert das natürliche Leben und damit auch die Struktur des menschlichen Körpers auf einer auf „Rhythmus“ fußenden Organisationsform.


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Auch wenn agile Arbeitsformen verstärkt Zuspruch finden, werden diese, wie auch die meisten klassischen und modernen Arbeitsformen, weiterhin einer zeitlichen Taktung unterworfen sein. Rhythmus und Takt unterscheiden sich dabei aber grundsätzlich. Obwohl wir schon viel von der Natur gelernt haben, ist das „Rhythmusprinzip“ als Grundlage für menschengeschaffene Organisationsmodelle wenig bekannt. Erste Ansätze finden wir z.B.  in agilen Arbeitsformen und -modellen. Auch wenn dort ein mitarbeiterzentriertes Führungsverständnis im Fokus steht, bedeutet dies im Kern nur, dass die Umsetzungsverantwortung auf die Mitarbeiterebene delegiert wird, die in klassischen Modellen auf der Führungskraft lastet. Die ganz persönliche, individuelle Natur eines jeden Mitarbeiters bleibt nach wie vor den entstehenden Prozessen untergeordnet.

Künstlicher Takt vs. genetischer Rhythmus

Das bedeutet unweigerlich, dass die künstliche Taktung jeglicher Prozesse (z.B. Schichtarbeit) mit dem natürlichen Rhythmus des menschlichen Körpers (z.B. Schlaf-/Wachrhythmus, Nahrungsaufnahme etc.) kollidiert. Diese Kollision ist, vergleichbar mit der Physik, mit permanenten, gewaltigen Energieverlusten zu Lasten aller Beteiligten verbunden (siehe z.B. Schlafdefizit). Und auch der vielzitierte Mythos „Gewöhnung“ wird in diesem Vortrag entlarvt.

Da der natürliche Rhythmus aber genetisch geprägt ist, liegt die Kunst also nun darin, dass wir die künstliche Taktung stärker an die natürliche Rhythmik ausrichten bzw. sie grundsätzlich in Prozessdesigns berücksichtigen.

Diese Aufgabe, das Zusammenspiel der Taktung unternehmensinterner Prozesse mit den natürlichen Rhythmen seiner Mitarbeiter  zu optimieren, fällt dem Rhythmusmanager zu.

Die Wissenschaft

Die Chronobiologie ist die Wissenschaft der rhythmischen Organisation von Lebewesen, auch wenn gerne von einer „zeitlichen“ Organisation gesprochen wird. Die Natur kennt jedoch keine Zeit, keine Minuten oder Sekunden, sie kennt nur Rhythmen. Sie hat es in Jahrmillionen geschafft, komplexeste Systeme über Rhythmen zu organisieren (Farben, Töne, Energie, Körpersysteme etc.). In letzter Konsequenz unterliegt alles Natürliche um uns herum einer rhythmischen Organisation.

Ziel des Vortrags:

Sie erfahren,

  • was unter Coprorate Rhythm Management zu verstehen ist,
  • was der Unterschied zwischen rhythmisch organisierten und zeitlich getakteten Systemen ist,
  • warum Rhythmusmanagement das klassische Zeitmanagement langfristig ablösen wird,
  • welche Potenziale in der Berücksichtigung natürlicher Rhythmen in Unternehmen liegen,
  • was die Aufgaben eines Rhythmusmanagers sein werden,
  • was seine Skills sein müssen, und
  • wie ein Rhythmusmanager im Unternehmen installiert werden kann.

Ihr Nutzen:

Ich zeige Ihnen in meinem Vortrag, wie ein interner Rhythmusmanager in der Lage sein wird, den Gap zwischen dem was die Natur des Menschen ist und dem was er als Arbeitgeber leisten muss zu reduzieren und dabei den Change zu NEW WORK erfolgreich und nachhaltig gelingen lässt. Sie erhalten Werkzeuge an die Hand, wie Sie das Potenzial des Leistungsträgers „Mensch“ zum Vorteil aller Beteiligten zu einem wesentlich höheren Grad ausschöpfen können. Dies bedeutet für Sie einen aktiven und nachhaltigen Einfluß auf Fehlerkosten (durch höhere Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter) und Fehlzeiten (durch optimaleren Schlaf-/Wachrhythmus) nehmen zu können.  In der Folge können Sie Mitarbeitern dadurch mehr persönliche Freiräume im Sinne der ursprünglichen Bedeutung von New Work schaffen.

Zielgruppen:

Mit diesem Vortrag spreche ich innovativ und nachhaltig denkende Unternehmer und Personalverantwortliche mit Fokus BGM und New Work ,sowie Organisation und Führung agiler Arbeitsformen an. Aber auch Wirtschaftsverbände oder Vereine können hier die Möglichkeit nutzen, ihren Mitgliedern ein völlig neues Gebiet für sich zu erschließen.

Vortragsdauer: 45 – 90min

Sie haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns telefonisch oder schreiben Sie uns eine Mail unter info(at)aliamos.de .

Feedback …

… zu meinen Vorträgen:

„Großartiger Vortragsstil … Sehr beeindruckender Vortrag zur Chronobiologie, den ich weiterempfehle und auch jederzeit wieder buchen würde!“ Anna Jopp, Personalreferentin, ESN Deutsche Tischtennis Technologie GmbH (Vortrag „Chronobiologie – Wie wir ticken“)

„Perfekt für den Teilnehmerkreis. Der Vortrag hat zum Nachdenken angeregt und wird für den aktuellen Wandel der Arbeitswelt noch eine große Rolle spielen.“Franziska Müller, Projektsekretärin, IG-Metall Schweinfurt (Vortrag auf Klausur der IG-Metall Schweinfurt)

Ein unglaublich spannendes Thema mit vielen Bezugspunkten in den Bereich mobiles Arbeiten aber auch des betrieblichen Gesundheitswesen wie ich gelernt habe.Axel Praus, Managing Director Europe der DEGW nach meinem Vortrag bei der DEGW-Veranstaltung „Think & Drink“ am 24.05.2012

„Vielen Dank für den tollen Workshop – es hat richtig Spaß gemacht.“Marc Teufel/Human Resources Manager Karl Späh GmbH & Co. KG,

Ihre Idee „Chroning“ ist nicht nur einfallsreich, sondern sehr zukunftsträchtig. Man merkt gleich, dass Sie dies gut durchdacht haben und so im Wettbewerb mit U‘Beratern, Zeitmanagment-Gurus, Betriebs-Arbeitspsychologen, Krankenkassen-Gutachter etc. sehr gut bestehen können.“
Roman Retzbach, Zukunftsforscher und Direktor des Future-Institute International

Was Sie machen, finde ich ein interessantes Detail in dem Thema Produktivität in der Wissensgesellschaft …
Erik Händeler, Zukunftsforscher und Autor „Die Geschichte der Zukunft“

Du hast ein hochwichtiges Thema und verstehst es, es so rüberzubringen, dass einem schnell klar wird, was das für das persönliche Arbeiten bedeuten würde.
Jürgen Stock, Experte für neue Lerntechnologien und Autor „Das wäre doch gedacht!“

Da gehen einem 1000 Fenster auf!
Rolf R.Bergerhausen, Phinus-Consult während meines Open-Space-Impulsvortrages  „Chronobiologie im Personalmanagement“ INQA-Zukunftsforum DASA 

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