Mobiles Arbeiten

T-Systems sieht in „Liquid Work“ die Zukunft des Arbeitens

Liquid Work bei T-Systems

Tja … da freut man sich über den Erfolg des Interview der Telekom mit mir über mein Buch und Liquid Work (Erschienen im September letzten Jahres im internen, internationalen Mitarbeiterportal der Telekom), und schon bestätigt T-Systems, dass Liquid Work die Zukunft des Arbeitens darstellen wird. Schade nur, dass das Thema „Chronobiologie“ nach wie vor auch dort nicht thematisiert wird. Dennoch … so falsch kann es also nicht sein, was ich da geschrieben habe. 😉

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Was ist „Liquid Work“?

„Liquid Work bezeichnet die Arbeit bzw. Tätigkeiten, deren Arbeitsform sich immer danach ausrichtet, für einen Arbeitsprozess eine optimale „win-win“ – Situation für alle an diesem Arbeitsprozess beteiligten (z.B. Arbeit-/Auftraggeber, Arbeit-/Auftragnehmer) zu erreichen. Diese „win-win“-Situation bezieht insbesondere die Faktoren „work-live-balance“ und Gesundheit mit ein. „Liquid“ bezeichnet hierbei vor allem den Fakt, dass diese Arbeitsform jeden Tag und zu jeder Zeit hinsichtlich Zeitpunkt, Arbeitsort, Arbeitspensum, Kommunikation/Kommunikationsform und Nichtarbeit (klassisch: Freizeit) anders aussehen bzw. sich verändern kann. Michel Wieden

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Flexibles Arbeiten – Halbherzigkeit schafft negativen Effekt

Flexibles Arbeiten muss professionell eingeführt werden!

Der Fehlzeitenreport 2012 der AOK, zeigt wieder deutlich, dass Halbherzigkeit in Verbindung mit der falschen Denkweise eine an sich sehr wichtige Entwicklung, in eine falsche Richtung drängt. Flexibles Arbeiten soll eigentlich zum Ziel haben, Pendelsituationen zu vermeiden, und dem Mitarbeiter eine, zumindest temporäre, Wahl des Arbeitsplatzes, zugestehen. Die Studie zeigt jedoch deutlich, dass neue Konzepte mit alten Denkmodellen eher zu einem gegenläufigen Effekt führen.

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Lange Arbeitswege machen krank und dick

Pendeln ist ein hoher Stressfaktor

Man sollte sich lieber nicht die Mühe machen einmal zusammenrechnen, wieviel Zeit man im Leben damit verbringt, die Distanz zwischen Arbeitgeber und Wohnung zu bewältigen. Oder doch?
Rechnen wir 45min einfache Anfahrtszeit, bei 5 Arbeitstagen/Woche, 46 Wochen im Jahr, und dies bei 40 Jahren Arbeitsleben, dann kommen wir auf sage und schreibe 575 Tage unseres Lebens die wir nur zu diesem Zweck ununterbrochen unterwegs sind.
Agentur für Arbeit und Arge sehen dies als relativ problemlos an, werden doch als „zumutbare Fahrtzeit“ auch schon mal 2-3h angesetzt – je nach Fallkonstellation. Laut statistischem Bundesamt sind Fern-Pendler im Schnitt 74min unterwegs – einfach. Dies bedeutet, dass ein großer Anteil weit länger unterwegs ist. So werden aus den 575 Tagen ununterbrochener „Pendel-Fahrtzeit“ schnell über 1000 – also fast 3 Jahre. Rechnen wir den Schlaf als gefühlte „nichterlebte Lebenszeit“ ab, kommt noch einmal 1/3 drauf.

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