Digitalisierung und die Feuer im Amazonas

Habe den Mut deinen Verstand zu gebrauchen
Gesehen im Restaurant Ronja/Mülheim an der Ruhr (Unentgeltliche Werbung)

Es gibt wenige Themen, die nicht mit der Chronobiologie oder neuen Arbeitsformen zu tun haben, die ich auch auf meiner Website behandle. Dies hat auf der einen Seite SEO-Hintergründe, auf der anderen Seite aber auch, auf Grund der Vielfalt der Themen die mich interessieren, den Hintergrund eines möglichen Ausuferns.

Das, was aber gerade in Brasilien abläuft, läßt mich nicht los. Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen überhaupt noch nicht realisiert haben, was dort gerade passiert.

Stellen Sie sich vor, dass die Lunge Ihres Partners, Ihres Kindes oder irgendeines Menschen, den Sie lieben, plötzlich Sekunde um Sekunde Millimeter um Millimeter absterben und aufgefressen würde. Sie könnten quasi bei Ihrem Arzt am Bildschirm zusehen, wie Ihr geliebter Mensch unaufhaltsam stirbt.
Nehmen wir nun weiterhin an, Ursache wäre eine kontaminierte Zigarette. Zigarettenhersteller hätten Tabak mit einem neuen Geschmackszusatz versehen, der unter bestimmten Umständen zu diesem Phänomen führen kann, es aber verschwiegen. Zwar war in bestimmten, neutralen, Zeitungen zu lesen, dass man das schon festgestellt hatte, aber Sie haben es ignoriert, diese Zeitungsmacher als „Fanatiker“ und „Ökospinner“ abgetan, und Ihre geliebte Person keineswegs versucht davon abzuhalten. Schließlich lieben Sie Ihren Partner, so wie er ist. Alles „FakeNews“ also. Doch jetzt stehen Sie da, und müssen zusehen, wie diese Person unaufhaltsam stirbt. Wieviel stirbt damit auch in Ihnen?
Was würden Sie tun? Würden Sie tatsächlich nur Bilder von diesem unfassbaren Vorgang machen, und in den sozialen Netzwerken teilen, um dazu zu schreiben, was für ein Verbrecher dieser Zigarettenhersteller ist? Würden Sie bei Stammtischgesprächen nur über die Zigarettenhersteller schimpfen? Würden Sie das Rauchen aufhören, oder doch einfach nur zu einer „vermeintlich besseren Marke“ wechseln?

Im Gegensatz zu der Tatsache, dass die Lunge unserer Welt tatsächlich aktuell unaufhaltsam verbrennt, ist das gerade beschriebene Szenario (noch?) Fiktion.Vielleicht mache ich mir jetzt hierdurch Feinde oder verliere potenzielle Kunden. Sicher werden mir jetzt einige versuchen ein „Ja, dass kann man aber nicht vergleichen, weil … “ zuwerfen, oder den Fokus darauf legen, dass ich nun die Raucher und Bolsonaro in den gleichen Topf werfe.

All diese Menschen, sollte es sie tatsächlich geben, handeln in diesem Moment exakt nach dem Muster, das uns alle in diese Situation gebracht hat. Es ist wie bei Greta Thunberg und Ihrem Segeltörn nach Amerika. Anstatt zu verstehen, was uns diese mutige junge Frau mitteilen will, wird nur wieder aufgelistet, was Sie „NICHT“ schafft, nämlich diesen Tripp vollkommen CO2 neutral zu gestalten.Und so können wir uns wieder alle zurücklehnen, und mit der Wurst auf dem Teller hinausposaunen: „Die Ökos könnens ja auch nicht besser!“
(Nur dazu – Greta hat mehr Arsch in der Hose, als alle Stammtischökologen dieser Welt. Und ja, PR pro Umwelt ist legitimer, als PR für Dinge die unsere Umwelt langfristig belasten)

Jedem der mir mit einem dieser Themen die letzten Wochen gekommen ist, jedem der jetzt über Bolsonaro schimpft, stelle ich daher zuerst die Frage:

Was tust DU dafür, dass unsere Kinder auf diesem Planeten überleben können?

Müll trennen und einen schönen Garten pflegen (Diese Antworten erhalte ich tatsächlich!)? Im Jahre 2013 hat die  National Geographic Society einen Artikel in Ihrer Zeitschrift herausgebracht, in dem sie Bilder der Welt zeigte, wie sie aussehen würde, wenn alles Eis dieser Welt schmelzen würde. Deutschland wäre von der Linie Düsseldorf/Kassel nordwärts unter Wasser. Sicher, unter normalen Umständen würde dies noch ein paar Jahrhunderte dauern, aber diese normalen Umstände berücksichtigen nicht, zu was der Mensch fähig ist.

Tierische Produkte und das, was wir nicht tun können

Wir alle wissen, was der Hintergrund für die Feuer am Amazonas ist: Flächen für den Sojaanbau und die Rinderwirtschaft zu schaffen. Und NEIN, dieses Soja ist NICHT für die Veganer dieser Welt, sondern dient zum größten Prozentsatz exakt dieser weltweiten Massentierhaltung. Und nochmals NEIN, selbst wenn alle Menschen dieser Welt Veganer wären, benötigten wir nicht die gleiche Menge an Soja o.ä., wie wir es aktuell für die Massentierhaltung benötigen, sondern nur einen Bruchteil davon, ganz zu Schweigen vom immensen Wasserverbrauch für die Nutztierhaltung/-verarbeitung.

Wer Interesse hat, kann sich herzu diesen Artikel der Zeitschrift „GEO“ einmal ansehen, der allerdings „nur“ ein wissenschaftlich fundiertes Szenario auf Basis einer rein vegetarischen Ernährung beinhaltet.

Wer nun sagt „Ich esse ja kein Fleisch aus Brasilien“, verdrängt den wichtigsten Aspekt. Zum Einen ist Deutschland das fünftgrößte brasilianische Exportziel in Bezug auf Rindfleisch, zum Anderen ist Brasilien zwar der weltgrößte Exporteur von Rindfleisch mit eine Anteil von 19%, was aber im Umkehrschluss bedeutet, dass 81% der übrigen Rinderexporte in anderen Teilen dieser Welt gigantische Ressourcen verbrauchen. Und, seien wir ehrlich, uns ist das erst jetzt bewußt geworden, nachdem in Brasilien nun Feuer statt Bagger benutzt werden, um den Urwald zu roden, so dass dies auch über eindrucksvolle NASA-Bilder dokumentiert werden kann. Die Ressourcen in den 81% der anderen Länder wie Indien (18%), Australien (16%), USA (12%), Neuseeland (8%) etc. werden „leise“ verbraucht. Wer zeigt mit seinem Finger auf diese Länder?

Und hier sei nochmals betont, es ist die Nachfrage, die das Angebot bestimmt. Die Länder bedienen die weltweite Nachfrage, der Konsumenten. Dies ist ein simpler, basiswirtschaftlicher Vorgang, und ich schreibe hier und jetzt gerade auch nur von Rindfleisch. Schweinefleisch, Geflügel (übrigens Brasiliens Hauptexportgut auf dem Nutztiersektor) lasse ich in Sachen Zahlen mit Rücksicht auf den Umfang einmal aussen vor.

Und letztendlich ist auch der Flächenverlust dort nur eine Ursache für die klimatischen Veränderungen, allerdings eben eine sehr gravierende. Der rasant wachsende Verlust des Regenwaldes beschleunigt „nur“ einen bisher ohnehin stattfindenden Vorgang der Klimaerwärmung, da hier das für unsere Sauerstoffversorgung elementarste Gebiet betroffen ist. Aber auch in Deutschland steht die Nutztierhaltung auf Platz 2 der Ursachen für die negative Treibhausgasentwicklung, noch vor den prozessbedingten Emissionen der Industrie. Weltweit ist die Bilanz noch viel schlechter, zumal andere Länder, wie z.B. Brasilien, überwiegend eben von dem Agrarhandel (43%) leben, der wiederum maßgeblich an der Fleisch- und Sojaproduktion hängt.

Und jetzt?

Nein, wir können nicht mit dem Feuerlöscher CO2-neutral nach Brasilien schwimmen, um dort die Brände zu löschen. Aber mit dem was er sich auf den Teller legt, bestimmt jeder Einzelne mit seiner eigenen Nachfrage die weltweiten Entwicklungen mit. Wer dies heute ignoriert oder anzweifelt, stellt sich letztendlich auf die gleiche Stufe mit denjenigen, die das Treiben politisch dulden. Es ist sicher eine Vision, dass alle Menschen von heute auf Morgen kein auf diese Art und Weise produzierten tierischen Produkte mehr essen, denn es wird immer Menschen geben, die sich an ihr tradiertes, bestehendes Weltbild wie an einen Rettungsring klammern, ohne dass sie merken, dass es irgendwann kein Land mehr gibt, auf das sie sich retten können. Die Frage könnte natürlich jetzt sein, wie schnell man neue Produktionsmethoden wie z.B. In-vitro-Fleisch massentauglich und erschwinglich machen kann. Zwar hat auch diese Variante noch (!) eine schlechtere Ökobilanz als rein pflanzliche Nahrung, aber sie stellt, so wie es sich aktuell zeigt, eine tatsächliche Alternative dar. Aber darauf warten?

Die Angst vor einer selbst initiierten Veränderung ist offensichtlich größer, als die Angst vor einer irgendwann zwangsläufig kommenden, aufgezwungenen Veränderung durch die Folgen dessen, was wir tun. Denn dann habt man etwas, worauf sie mit dem Finger zeigen können, und muss die Veränderung. nicht selbst erklären. Selbst zu initiieren bedeutet für viele die Angst, nicht bewältigen zu können, z.B. dadurch die Achtung der Partner, Freunde und Kollegen zu verlieren, oder gar nicht mehr Teil der Gemeinschaft (der Masse, die ja vermeintlich alles richtig macht) zu sein oder sich gar eingestehen zu müssen, in der ganzen Vergangenheit etwas Falsches getan zu haben, und damit vermeintlich Schwäche zu zeigen. Wer will denn schon zu den Gutmenschen und Weicheiern gehören, die in Sandalen esoterisches Zeug daherquatschen?
Dabei übersieht man, dass

Pflanzliche Burgeralternative
Pflanzliche Alternativen zu Fleischprodukten sind in Geschmack, Konsistenz und Aussehen zunehmend nicht mehr voneinander zu unterscheiden.
  • „Verzicht“ auf Fleisch in Zukunft zu einem Gewinn an Lebensqualität führen wird, die mit dem Genuss eines Stück Steaks nie mehr aufgewogen werden kann.
  • sich vegan ernährende Menschen nichts mehr mit esoterischen Weicheiern in Sandalen zu tun haben.
  • wenn alle sich vegan ernähren würden, es keinen Verlust von Freunden mehr gäbe und sich niemand mehr darüber lustig machen würde.
  • jeder einmal als Nichtveganer angefangen hat.
  • die Alternativen die optisch, von der Konsistenz und geschmacklich von Fleisch nicht mehr zu unterscheiden,  exponential. wachsen.
  • die Wut vieler Veganer in erster Linie damit zu tun hat, dass die Ignoranz gegenüber solchen Themen wie Tierleid und Umweltbelastung durch Fleischkonsum, direkten und negativen Einfluss auf jeden einzelnen Menschen und jedes Lebewesen hat. (Jeder, dem in den Garten gepinkelt wird, wehrt sich).
  • und … das Gegenteil von „Gutmensch“ der „Schlechtmensch“ ist

Auch unser täglicher Fleischkonsum hat Einfluss auf die Situation am Amazonas, genauso wie überall auf dieser Welt, wo Fleischproduktion die Umwelt belastet. Und die Illusion, dass man ja Biofleisch esse, ist ein „Schamgrün“, denn wenn wir uns vorstellen, dass sämtliches Fleisch, das weltweit produziert wird, nun plötzlich biologisch, mit glücklichen Rindern, Schweinen, Hühnern hergestellt werden würde, wäre der Flächenbedarf um ein vielfaches potenziert und der Sojabedarf nach wie vor keinesfalls reduziert.

Was haben nun Digitalisierung und die Brandrodung in Brasilien miteinander zu tun?

Schlussendlich geht es mir um die Definition des Begriffs „Fortschritt“. Was bedeutet es eigentlich, wenn wir sagen „Die menschliche Rasse ist die fortschrittlichste Species des Planeten Erde!“?

Wir haben inzwischen die Definition „Fortschritt“ zu 100% mit der Technologisierung, bzw. aktuell der Digitalisierung verknüpft. Milliarden an Forschungsgeldern fließen in Entwicklungen zur Unterstützung des technischen Fortschritts. Wer heute irgendeinen Businessplan mit „Digitalisierung“ garniert, hat gute Chancen, Gelder zu bekommen.

Was aber hat dies mit dem Fortschritt der Species Mensch zu tun? Evolution ist die Bezeichnung, die wir dem Fortschritt der Natur gegeben haben. Digitalisierung fand sich bisher nicht im Kontext mit Evolution der Spezies Mensch. Aber heute wird Digitalisierung inzwischen als Teil der Evolution betrachtet, oder sogar als gleichbedeutend für Evolution angesehen. Nun, ganz sicher übernimmt die Digitalisierung nicht nach Milliarden Jahren der natürlichen Evolution plötzlich diese Aufgabe per Handschlag von der Natur, auch wenn es die Menschen gerne so sehen. Denn nur weil wir etwas so sehen, bedeutet dies nicht, dass es auch so ist. Selbst wenn wir Digitalisierung, durchaus nachvollziehbar, als kleinen Teil der Evolution betrachten, sollte man sich bewußt machen, dass ebenso die Auslöschung von Elementen des Ökosystems Teil der Evolution ist. Wenn also das, was wir als menschlichen Fortschritt bezeichnen, ein Teil der Evolution darstellt, ist die Chance dass es zur Vernichtung der Species Mensch führt, mindestens so hoch ist, wie die Chance, dass dies alles einen guten Ausgang (wie auch immer dieses aussehen mag) nimmt. Wer also A sagt, muss auch das B als unweigerliche Option auf dem Schirm haben.

Und sehen wir uns doch den aktuellen Stand der „Evolution“ der Species Mensch einmal an:

Das was uns die Technologisierung abnimmt, müssen wir selbst nicht mehr tun, verlernen es also, statt es weiterzuentwickeln. Es sorgt daher z.B. dafür, dass wir in Sachen körperlicher Gesundheit und Leistungsfähigkeit degenerieren, wenn wir nicht Alternativen (Sport, körperlicher Ausgleich etc.) suchen, um diesen Wegfall zu kompensieren. Wie viele tun dies aber? Interessanter Weise sind es übrigens zunehmend gerade Sportler bzw. generell Menschen, die etwas für Ihre Fitness (nicht nur die Muskeln) tun, die sich mehr und mehr vom Fleisch verabschieden.
In Sachen Digitalisierung geht es aber nun einen Schritt weiter. Es werden nicht mehr nur Arbeiten abgenommen, sondern Arbeiten durchgeführt, die der Mensch auf Grund noch nicht fortgeschrittener „natürlicher“ Evolution (die geht leider nicht so schnell, wie es der Mensch gerne hätte) noch gar nicht ausführen kann. Wir versuchen also, etwas „beherrschbares“ zu entwickeln, weil wir die eigene Entwicklung nicht so kontrollieren können, wie wir es gerne hätten.
Ist der Fortschritt also eher eine frustrierte Antwort darauf, dass die natürliche Evolution für den menschlichen Entwicklungsdrang zu langsam ist?

Dabei wird vergessen, dass die Evolution im Auge des Menschen zum Einen nur deshalb so  „langsam“ stattfindet, weil er in Bezug auf die Lebenserwartung dummerweise eine viel zu kurze Zeitspanne auf diesem Planeten zum Wirken hat (was definitiv auch einen Grund in Bezug auf das ökologische Gleichgewicht hat). Nur der Mensch kennt zeitliche Dimensionen wie Sekunden, Minuten, Stunden oder  „kurz“ und “ lang“, die Natur nicht.
Zum Anderen geschieht dies aber tatsächlich so „langsam“, weil jede Veränderung Auswirkung auf das ganze ökologische Gleichgewicht dieses Planeten mit sich bringt und deshalb behutsam stattfinden muss. Dies „weiß“ die Natur, sie hat in Jahrmillionen ein funktionierendes System entwickelt, von dem wir nun glauben, es besser machen zu können, weil es nicht schnell genug geht. Diese komplexen Zusammenhänge von Veränderungen in seiner Gesamtheit aber zu berechnen, ist trotz aller Digitalisierung und Technik bis heute dem Menschen noch nicht möglich. Und ab dem Zeitpunkt, ab dem es möglich sein würde, wäre die Menschheit in der Hand dessen, der dieses Kunststück vollbracht hat.
Bis dahin ist aber alles was getan wird ein unwiederbringliches Dauerexperiment, was wir unserer Erde in einer Geschwindigkeit zumuten, die es auf dem Planeten im Ganzen bisher noch nicht gegeben hat.

Was also ist technologischer Fortschritt wert, wenn wir uns als Spezies Mensch selbst, aber vor allem auch im Kontext zu unserem Ökosystem, immer weiter zurück entwickeln? Was also ist technologischer Fortschritt wert, wenn wir als Spezies Mensch nun schon Bücher, Medikamente und Technik brauchen, um Kinder auf die Welt zu bringen, sie zu „erziehen“, um sie dann empathisch und emotional degeneriert, als ohne Technik und Digitalisierung lebensunfähige Individuen, auf die Reise in eine Zukunft zu schicken, die wir Ihnen vorher noch durch eine fahrlässige Art und Weise der Ernährung zerstören, obwohl kein einziger mehr diesen Kindern sagen kann „Davon wußte ich nichts“?

Nein, ich will nicht mehr in die Vergangenheit zurück und bin auch kein ewig Gestriger. Ich sehe nur, dass wir uns aktuell mit KI als beherrschbar schmücken und gleichzeitig noch nicht einmal in der Lage sind, unsere einfachsten Lebensgrundlagen für die Gewährung unserer elementaren physischen Grundbedürfnisse (Atmen, Trinken, Nahrung, Schlaf) zu erhalten. Ich sehe nur, dass wir das Hochhaus Stock um Stock erweitern, alle nur das Wachstum nach oben verfolgen, sich aber keiner mehr ums Fundament schert.

Wenn Sie nun die Möglichkeit bekämen, die Zeit zu dem Punkt zurückzudrehen, an dem Sie das erste Mal gelesen haben, dass Zigaretten unter bestimmten Gegebenheiten die Lunge auffressen können, würden Sie Ihren geliebten Menschen wieder sehenden Auges ins Verderben laufen lassen, oder würden Sie gegenüber diesem Menschen darauf bestehen, dass er/sie das Rauchen unterläßt? Ja, die Technik ermöglicht es, kaputte Lungen durch Transplantation zu ersetzen. Aber ist es Fortschritt, diese Technik zu nutzen, oder ist es Fortschritt, vorher so zu leben, dass das Risiko, dass ich sie einmal nutzen muss, so gering wie möglich ist?

Es wird unweigerlich der Moment kommen, an dem die künstliche Intelligenz so intelligent sein wird,  dass sie erkennt, dass der Mensch die Erde, und damit auch die Lebensgrundlage der KI selbst zerstört.
Welche Entscheidung wird die KI dann treffen?
(Michael Wieden)

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch deutsche Unternehmen die Potenziale des Ecological Branding erkennen und, das, was z.B. in der Kantine an die Mitarbeiter weitergegeben wird, als perfekte Basis sehen werden, um die Botschaft authentisch nach innen und aussen zu tragen.

Ach ja, meine Frau und ich ernähren uns seit 2015 in erster Linie aus gesundheitlichen Aspekten viogan. Aber wir haben das bisher für uns gelebt, und niemandem den Zeigefinger vor die Nase gehalten, der neben uns oder mit uns tierische Produkte gegessen hat. Aber die Entwicklung ermutigt uns, offensiver mit dem Thema umzugehen. Offensiv, aber immer sachlich!

Mal sehen, ob wir es schaffen!

Michael Wieden


Quellen:

https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/124-rtkl-vegetarische-ernaehrung-was-wenn-wir-alle-vegetarier-waeren

https://www.nationalgeographic.com/magazine/2013/09/rising-seas-ice-melt-new-shoreline-maps/

https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/fleisch/soja-als-futtermittel/

https://de.wikipedia.org/wiki/Landwirtschaft_Brasiliens

https://oec.world/de/profile/country/bra/

https://oec.world/de/profile/hs92/0202/

https://www.peta.de/wasser

https://de.wikipedia.org/wiki/In-vitro-Fleisch

 

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